Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Winterlager

Winterlager der Pfadfinder vom Stamm Wapiti

In der ersten Januarwoche trafen sich die Sippen vom Stamm Wapiti mit zahlreichen anderen Pfadfindergruppen, um gemeinsam das Winterlager in Büchenbronn zu verbringen.

Gleich am ersten Lagertag ging es zum großen Geländespiel. Das Spielgebiet bestand aus vier Gebieten mit mehreren Fahnen, die jeweils von einer Mannschaft verteidigt wurden. Ziel war es, zum Schluß möglichst viele Fahnen im eigenen Besitz zu haben. Dazu versuchten die Mädchen und Jungen, quer durch das gegnerische Spielfeld zu einer fremden Fahne zu gelangen, ohne dabei abgemacht zu werden, und den ebenso langen Rückweg in das eigene Spielfeld in gleicher Weise zu meistern. So konnten die Kinder ihren Mut beweisen, denn es war nicht immer ganz einfach, an den Verteidigern der gegnerischen Mannschaft vorbeizukommen.

Seifenkistenrennen

Nachdem einige Pfadfindergruppen bereits ein Vierteljahr lang an ihren

Seifenkiste auf schneeglatter Fahrbahn

Seifenkisten gebaut hatten, konnten sie auf dem Lager das Fahrwerk montieren und die Rennautos fertigstellen. Mit großer Spannung schoben die Mädchen und Jungen die Fahrzeuge nun zur Jungfernfahrt zum

nächstliegenden Hang. Dort gewannen die Kisten durch das Gefälle der Strecke schnell an Fahrt. Das Ganze bot einen lustigen Anblick, wie die bunten Wägelchen durch die Schneelandschaft brausten. Ob alleine oder zu zweit, es hieß immer: Volle Fahrt voraus! Nachdem alle vergnügt hinuntergefahren waren, wurden die Kisten wieder den Berg hinaufgeschoben und dann ging es ab ins Warme.

Auf der Suche nach Geheimdokumenten

Die Sippe Turmfalke und einige weitere hatten sich in mehrere Mannschaften aufgeteilt, die das Ziel hatten, Geheiminformationen zu besorgen. Dazu verfolgten sie Verdächtige, knackten verschlüsselte Nachrichten oder lasen gemorste Nachrichten mit. Auch konnten die Kinder verschiedene Aufgaben erfüllen, um damit Spielgeld zu bekommen, für das sie wiederum Tips zur Entzifferung der Nachrichten erwarben. Besonders Handelstüchtige kamen dabei auf die Idee, ihre eigenen Kenntnisse an gegnerische Mannschaften weiter zu verkaufen.

Winterlager der Pfadfinder vom Stamm Cherusker

Die unterschiedlichsten Höhepunkte warteten auf die Pfadfinder unserer Sippen beim gemeinsamen Winterlager am Ende der Weihnachtsferien: So erforschte die Sippe Burgunder, wie eine Lochkamera funktionierte. Andere, in der Holzbearbeitung schon geübte Pfadfinder nutzten die Werkstatt des Pfadfinderheims, um sich aus Holz Gummipistolen zu bauen. Die Sippe Skiren und Adler veranstalteten einen Pudding-Wettstreit: Welche Mannschaft hatte zuerst alle Aufgaben gelöst, dafür die Zutaten erhalten und hinterher noch einen wohlschmeckenden Pudding daraus gekocht? Die Jury hatte es nicht leicht, nur der Mannschaft mit der „Vanille-Soße“ riet sie, noch etwas zu üben.

Um eine Caesar-Code-Scheibe zu basteln ist genaues Arbeiten wichtig.

Das große Detektivspiel auf dem Herbstlager hatte bei den Jugendlichen der Sippe Vandale Lust auf mehr solcher Abenteuer gemacht: Nun galt es, möglichst viele Geheimbotschaften, die im ganzen Ort versteckt waren, zu entziffern und die zugehörigen Schätze zu finden. Mit den selbstgebauten Caesar-Code-Scheiben ging es ganz gut, aber war diese Nachricht vielleicht doch eine falsche Fährte der gegnerischen Mannschaft? Ein Schatz war hier nirgends zu finden, oder doch? Als sich am Ende die Schätze als Gummibärchen entpuppten, waren diese natürlich schnell verschwunden…

Am Ende des Lagers hielt dann endlich auch der Winter Einzug: Die Schneemenge reichte zwar noch nicht zum Schlittenfahren, aber für eine große Schneeballschlacht.

Winterlager 2016 der Sippen

In den Weihnachtsferien trafen sich Sippen der Stämme Cherusker, Wapiti und Inka in ihrem Pfadfinderheim, um dort einige Tage gemeinsam verbringen.

Höhepunkt einiger Sippen war der Bau eines mannshohen Heißluftballons. Dieser konnte durch heiße Luft aufgetrieben weit in die Höhe steigen. „Schau nur! Er ist schon über alle Bäume hinaus!“ riefen die Jungen und Mädchen sich begeistert zu.

Da hebt der erste Ballon ab - weitere sind schon am Start

Da hebt der erste Ballon ab – weitere sind schon am Start

Den krönenden Abschluss bildete der alljährliche „Bunte Abend“. Jede Gruppe studierte über das Lager hinweg eine Vorführung ein. Die einen zeigten verblüffende physikalische Experimente – ganz wie früher in der „Knoff-Hoff-Show“. Andere spielten Märchen aus Tausendundeiner Nacht oder trugen Gedichte und Clown-Sketche vor.
Zuletzt wurden die neuen Halstücher und Abzeichen an all diejenigen verliehen, die meist seit einem ganzen Jahr dafür gearbeitet hatten. Da stand ihnen der Stolz auf diese Leistung in die Gesichter geschrieben.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen: „Gut Pfad, bis zum nächsten Lager!“